Fünf gute Gründe sich normal zu ernähren

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Vorneweg: Normalkost ist die natürliche Ernährungsform des Menschen, also ohne Fleisch, Fisch und sonstige Stücke von Tieren. Die Idealernährung des Menschen sind frische Gemüse und Früchte, unverändert und ungekocht. Allein diese Ernährungsform garantiert ein langes, gesundes Leben mit viel geistiger Energie auch im hohen Alter. Die Standard-Argumente der Leichen-Verzehrer-Fraktion wie „aber der Mensch ist ein Allesfresser“, „der Mensch hat schon immer Fleisch gegessen“ und „der Mensch braucht Fleisch zum leben“ sind alle widerlegt worden. Diese Argumentationen zu wiederholen ist nicht Sinn dieses Artikels, eine schöne Auflistung findet sich aber bei vegetarismus.ch und kann dort nachgelesen werden.

1. Feinfühligkeit

Die Empathie für andere Menschen, das Agieren und Reagieren im sozialen Umfeld und vor allem das Gespür für den eigenen Geist und Körper verbessern sich enorm wenn man kein Fleisch isst. Der Fleischverzehr stumpft die Sinne ab, macht (geistig) träge und unflexibel. Dieser Umstand ist eine Erfahrung die sich bei vielen Gesprächen und Beobachtungen herauskristallisiert hat. Wer das nicht glaubt, der kann es selbst ausprobieren indem er in einer Woche nur Fleisch isst, und die nächste Woche ausschließlich frisches Obst und Gemüse. Der Normalzustand des Menschen ist ein gut ausgebildetes Gespür für seine Mitmenschen und die Natur, welches durch stetigen Fleischkonsum stark leidet. Dies wirkt sich wiederum auf alle Beziehungen des Lebens aus, und Missverständnisse durch fehlendes Einfühlungsvermögen sind vorprogrammiert.

2. Ethik und Moral

Woher nimmt der Mensch sich das Recht, das Leben eines Tieres zu beenden? Das Argument „die Pflanze tötet man ja auch“ zählt hier nicht! Eine Pflanze kann man wieder einpflanzen und sie wächst weiter, sie lebt auch außerhalb des Erdbodens noch eine lange Zeit. Das Tier wird heutzutage nur noch für den Verzehr gezüchtet und in die Mordmaschine der Fleischindustrie eingegliedert. Die Schlachthäuser sind weit außerhalb, wo niemand die im Todeskampf zappelnden Tiere sieht, niemand die Schreie hört. Es wird verdeckt und beschönigt, damit niemand auf die Idee kommt, daß es falsch ist. Der Konsument kauft sein abgepacktes Stück Leiche dann im Supermarkt, und finanziert so den groß angelegten Mord an Tausenden jeden Tag aufs neue. Und weil alles immer schön billig bleiben muss, werden die Methoden immer ausgefeilter. Man könnte ja noch einen Meter Platz einsparen in den Ställen, mit jenem Hormon nimmt das Tier noch schneller an Gewicht zu, und jenes Futter aus zerkleinerten Artgenossen und Schlachtabfällen ist besonders billig zu kaufen… Wer sich mit dieser Industrie einmal wirklich anschaut, der wird sich angewidert abwenden. Und wer das gut heißt, der lese bei Punkt eins und vier nochmal nach.

3. Körperliche Gesundheit

Fleisch – ein Stück Lebenskraft! Dieser Werbespruch der Fleischindustrie scheint sich hartnäckig in den Köpfen zu halten. Tatsache ist, daß die stärksten und ausdauerndsten Landlebewesen keine Fleischfresser sind. Das Pferd, der Ochse und der Elefant ernähren sich rein fleischlos, und widerlegen mit ihrer Lebhaftigkeit, Kraft und Gesundheit diesen Werbespruch. Natürlich ist der Mensch kein Wiederkäuer, aber selbst das Tier welches dem Menschen vom Verdauungstrakt am ähnlichsten ist, der Gorilla, ist ein strikter Normalköstler.
Abgesehen von o.g. Beispielen ist das heute auf dem Markt erhältliche Fleisch auch eher als Chemiecocktail denn als Fleisch zu bezeichnen. Die Misshandlung der Tiere fängt beim Antibiotikum (gegen Krankheiten) an, geht weiter über Östrogene (für schnellere Gewichtszunahme) und Thyreostatica (um die Wasserausscheidung zu bremsen und das Gewicht weiter zu erhöhen), setzt sich fort bei den Tranquilizern (damit die Tiere den Stress der „Intensivhaltung“ überhaupt durchstehen) und Beta-Rezeptorenblockern (um einen Kollaps auf dem Weg zum Schlachthaus zu vermeiden), und endet schließlich bei giftigen Schwermetallen (die über die „Nahrung“ aufgenommen werden) und Nitrit + Nitrat in der Fleischtheke, um das Stück Leiche auch nach dem Tod noch lange schön rosig zu halten. Guten Appetit!
Diese Aufzählung beinhaltet noch lange nicht alle Chemikalien die bei der Fleischverarbeitung zum Einsatz kommen, und wer ein wenig gesunden Menschenverstand besitzt, der kommt leicht zu dem Schluss, daß dieses chemische Gemisch dem menschlichen Körper sicher nicht gut tut. Es gibt zudem Theorien, daß ein Großteil der „Zivilisationskrankheiten“ von dauerhaftem Fleischkonsum verursacht werden. Alzheimer, MS und Krebs sind nur ein paar Beispiele von dieser Liste.

4. Geistige Gesundheit

Wichtiger noch als die körperliche Komponente ist immer der Geist des Menschen. Neben der unter Punkt eins aufgeführten Abstumpfung nimmt der Mensch auch andere Einflüsse über das Fleisch auf. Die letzten Momente eines Schlacht-Tieres sind alles andere als fröhlich, und so schüttet der Körper enorme Mengen an Stress- und Angst-Hormonen aus, die natürlich mit enormem Tempo über die Blutbahn im gesamten Körper verteilt werden. Daß diese Stoffe im menschlichen Körper dann ihre Wirkung tun ist verständlich.
Der feinstoffliche Aspekt ist ebenso gravierend, und auch langwieriger in seiner Wirkung. Die Mordgedanken des Schlächters, die Atmosphäre des Schlachthofes kleben wie geistiges Gift an dem Fleisch welches da produziert wird. Diese Frequenzen nimmt der Fleischesser beim Verzehr in sich auf, und macht sie sich somit zu eigen. Plötzliche Aggression, Selbstmordgedanken, generelles Unwohlsein und sogar Mordlust sind die Auswüchse dieses Prozesses. Früher oder später richtet sich die aufgenommene Aggression gegen den Menschen selbst oder gegen andere. Der Auslöser bleibt in den allermeisten Fällen unbekannt. Solange diese Einflüsse in der Gesellschaft verschwiegen und/oder ignoriert (siehe Punkt eins) werden, sind Gewalt und Mord vorprogrammiert.

5. In guter Gesellschaft

Viele bekannte und große Persönlichkeiten waren Normalköstler, und sie hatten ebenfalls ihre guten Gründe dafür. Eine ausführliche Liste findet sich hier.
Abschließen möchte ich diesen Artikel mit einigen Zitaten großer Menschen, die damit ihre ganz persönliche Einstellung gegenüber dem Leichenverzehr zum Ausdruck bringen.

„Ich habe schon in jüngsten Jahren dem Essen von Fleisch abgeschworen, und die Zeit wird kommen, da die Menschen wie ich die Tiermörder mit gleichen Augen betrachten werden wie jetzt die Menschenmörder.“, Leonardo da Vinci

„Ich bin sowohl Vegetarier wie auch leidenschaftlicher Antialkoholiker, weil ich so besseren Gebrauch von meinem Gehirn machen kann.“, Thomas A. Edison

„Wer gegen Tiere grausam ist, kann kein guter Mensch sein.“, Arthur Schopenhauer

„Wer mit dem Messer die Kehle eines Rindes durchtrennt und beim Brüllen der Angst taub bleibt, wer kaltblütig das schreiende Böcklein abzuschlachten vermag und den Vogel verspeist, dem er selber das Futter gereicht hat – wie weit ist ein solcher noch vom Verbrechen entfernt?“, Pythagoras

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